Archiv

der Ausstellungen 2017


Klaus Nixdorf
»SpiegelBilder«
7. bis 28. Mai 2017
Torhaus Rombergpark, Städtische Galerie Dortmund
Vernissage:
Sonntag, 7. Mai um 11 Uhr
Werkeinführung:
Dr. Elisabeth Kessler-Slotta
Öffnungszeiten:
dienstags bis samstags: 14 bis 18 Uhr,
sonntags und feiertags: 10 bis 18 Uhr,
Eintritt frei


26. Februar bis 26. März 2017
Barbara Abendroth, Brigitte Bailer, Elke Emmert, Margareta Eppendorf, Robert Evangelisto, Sandra Lamzatis, Christoph Mandera, Brigitte Mühlenkamp, Anschi Pohlmann, Claudia Quick, Evelyn Roepke, Ulla Rosenbaum, Dagmar Rust, Almut Rybarsch-Tarry, SARIDI., Renate Schiek, Rita-Maria Schwalgin, Verena Stanislawski, Egon Stratmann, Alexandra Wagner
»Kaleidoskop der Farben und Formen«
Eine Ausstellung des BBK Westfalen e.V., Bezirk Mittleres Ruhrgebiet
Bürgerhausgalerie Castrop-Rauxel, Leonhardstraße 4
Vernissage:
Sonntag, 26. Februar um 11 Uhr
Öffnungszeiten:
MO, DI, DO, FR von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 21 Uhr
Sa und SO von 10 bis 13 Uhr
So wie der Blick in ein Kaleidoskop gestaltet sich die eindrucksvolle und facettenreiche Ausstellung des Bezirks Mittleres Ruhrgebiet des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Westfalen in der Bürgerhaus-Galerie in Castrop-Rauxel. 17 Künstlerinnen und 3 Künstler gewähren faszinierende Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. Fotografie, klassische Arbeiten auf Leinwand ,aber auch Mischtechniken, Figürliches aus Acryl, Glas, Fresko, Wachs- und Keramikarbeiten, Plastiken, Zeichnungen, übermalt, geschichtet, geformt, geritzt oder gespachtelt wird in der Castrop-Rauxeler Stadtgalerie präsentiert.
All diese unterschiedlichen Werkstoffe in ihren vielfältigen farblichen, gestischen und malerischen künstlerischen Bearbeitungszuständen entstammen der Kunstsfabrikation des BBK-Westfalen. Brigitte Bailer, Vorsitzende und Barbara Abendroth, Leiterin des Bezirks Mittleres Ruhrgebiet im BBK-Westfalen freuen sich auf diese erste Ausstellung der Bezirksgruppe. Sie entfalt kaleidoskopartig einen wunderbaren Eindruck der Kunstfabrikation im größten Künstlerverband Westfalens.
So stehen Farben und Schichtungen, streifige Übermalungen und informelle malerische Gesten bei Elke Emmert und Anschi Pohlmann im Mittelpunkt. Robert Evangelisto spielt gekonnt fotografisch mit Rembrandts Goldhelm-Sujet. Egon Stratmann erinnert mit seinem rotfarbigen Roben-Mann an kirchliche Richter oder Würdenträger. Die Ruhe und Kraft eines menschlichesn Antlitzes zeigt uns die Künstlerin SARIDI mit der netzartig überzogenene Wachs-Maske mit dem Titel »Laut in der Stille«.
Dass aktuell auch die Zeit aus den Fugen gerät, zeigt uns eindrucksvoll Renate Schieck mit ihrer gleichnamigen Botschaft auf Plexiglas und Wachs. Und auch Barbara Abendroths keramische Kindersoldaten geben gemeinsam mit Margarete Eppendorfs dreiteiliger Fotoarbeit zur Genfer Konvention ein starkes künsterischpolitisches Statement zur Zeit ab.
Starke Typen und Figuren zeigen sowohl Christoph Mandera mit seinen humorvollen starkfarbigen Figurationen »Men in black« wie auch Almut Rybarsch-Tary mit ihren plastisch-temperamentvollen Stadtgesichtern. Anders, aber genauso mit überbordender Dynamik zeigt Claudia Quick ihre gestisch-wilde Licht- und Farbmalerei und korrespondiert so auch mit der beeindruckenden informellen Gestik von Evelyn Roepkes titelgebendem Acryl-Werk »Kaleidoskop«.
Informell und haptisch an Korrosionen erinnernd, präsentiert Brigitte Bailer ihre geheimnisvollen und durchdringenden MischtechnikArbeiten aus der Reihe »Werke im Werk«. In völlig anderer Technik, mit der Jahrtausende alten Freskotechnik, inder Putz und Malschichten ineinander übergehen, beeindruckt Brigitte Mühlenkamp mit Öl, Wachs und schafft so Risse, Einbrüche und Einblicke in tieferliegende Untergründe.
Seelische Untergründe und Einblicke bei bei offenem Fenster in surreale Traumwelten gestattet uns Dagmar Rust. Traum, und Traumwelten sind auch Gegenstand der Mischtechnik-Arbeiten von Sandra Lamzatis die uns den Geist in der Flasche zeigt.
Geistig-sinnlich gestaltet sich Alexandra Wagners Farbmalerei zum Thema Blau mit Ölpigmenten und Lack. Und das Thema Blau spiegelt sich auch in Rita-Maria Schwalgins Fotoarbeit »Im Innern«, die uns irritierende U-Boot-artige blaue Einblicke gewährt.
Eindrücke von verlassenen Orte, Treppenabgängen, Spuren und Hinterlassenschaften zeigt uns Verena Stanislawski in ihrer Mischtechnik-Arbeit. Dies kontrastiert Ulla Rosenbaum mit einer ihrer heiter-fröhlichen Ölkreide-Acrylzeichnung auf Karton zum Allgäuer Sommer.


29. Januar bis 26. Februar 2017
Eine Ausstellung der Hellweg-Region im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, des Bezirks Westfalen.
»Fremd(e)«
Burg Lüdinghausen, Amtshaus 14, 59348 Lüdinghausen
Vernissage:
Sonntag, 29. Januar um 11 Uhr
Begrüßung:
Vertreter der Stadt Lüdinghausen, Vertreter des KAKTuS-Kulturforums
Grußwort:
Karl-Ulrich Peisker, Vorstandsmitglied Landesverband des BBK NRW
Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag, Feiertage 11 bis 17 Uhr
BBK-Westfalen, Bezirk Hellweg, eröffnet die Ausstellungssaison 2017
Die Burg Lüdinghausen ist Spielort der Eröffnungs-Ausstellung des Bezirks Hellweg im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Westfalen.
Migration, Flucht, Vertreibung, Suche nach Identität, kurzum »das« gesellschaftliche bundesrepublikanisch bewegende Thema der letzten 18 Monate greifen nun 9 Künstlerinnen und 3 Künstler aus der Region Hellweg in ihren künstlerischen Arbeiten auf.
Unter dem Thema »Fremd(e)« setzen sie sich mit ihren persönlichen Erfahrungen, Sehnsüchten, Sorgen, aber auch Visionen und Hoffnungen auseinander.
Die 12 Künstlerinnen und Künstler zeigen Collagen und Objekte, aber auch künstlerische Arbeiten in Öl und Acryl.
Alle Werke setzen sich mit dem Thema »Fremd(e)« in unterschiedlicher Akzentuierung und Stärke auf individuelle Art engagiert, ob expressiv oder impressionistisch, gestisch oder grafisch, stets aber persönlich auseinander. Gemeinsam ist so eine Ausstellung entstanden, die sich offen, engagiert und gesellschaftskritisch mit dem brandaktuellem Thema »Fremd(e)« auseinandersetzt und zum Nachdenken anregt.
Ute Hoeschen und Fritz Angerstein greifen den Aspekt Kinderarbeit und Altkleiderhandel auf. Mathilde Budde und Petra Eckardt thematisieren in ihren Werken das Fremde der Kulturen. Peter Bucker zeigt fremde Wächter. Bettina Dellwig thematisiert in ihrem Werk mit dem Titel »Die fremde Braut« einen besonderen Aspekt des Themas. Jan Homeyer zeigt das Fremde und die fremden Seitenb im eigenen Ich. Neue, zugleich fremde Materialien, sind Grundlage der Arbeiten von Sigrid Geerlings-Schake, die sie zusammen fügt. Anna Schüler und die Lüdinghausenerin Annette Kristiansen dringen gemeinsam in fremde Farbwelten ein. Ria Maris, Künstlerin ebenfalls aus Lüdinghausen durchdringt das Thema in ihrer Arbeit, die sich mit dem weiblichen Körper auseinander setzt. Germaine Richter's frei im Raum hängende Objekte, sind ein weiterer spannender künstlerischer Bezugspunkt zum allgegenwärtigen Thema der Ausstellung.


13. November 2016 bis 13. Januar 2017
Eine Ausstellung der vier Dortmunder Künstlerverbände: BBK Ruhrgebiet, BBK Westfalen, Dortmunder Gruppe, Westfälischer Künstlerbund Dortmund
»ROT«
BIG gallery in der BIG direkt gesund, Rheinische Straße 1, 44137 Dortmund
Vernissage:
Sonntag, 13. November um 11 Uhr
Begrüßung:
Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund
Dr. Günter Rückert, Westfälischer Künstlerbund Dortmund
Einführung:
Karl-Ulrich Peisker, Vorstandsmitglied Landesverband des BBK NRW
Bei dieser Gemeinschaftsausstellung geht es um ein Raum-Farberlebnis, das in der BIG gallery entfesselt werden soll.
Farben bestimmen die natürliche und die von uns Menschen geschaffene Welt. Unser Verkehr wird durch Licht-Farb-Signale reguliert. Wasserhähne sind mit den Farben Rot und/oder Blau versehen, die uns heißes oder kaltes Wasser signalisieren. Die Kleiderfarbe Schwarz oder Weiß bedeutet je nach Kulturkreis Trauer oder Unschuld. Auch im Sprachbereich haben Farben einen fest umgrenzten Bedeutungsgehalt: »Wenn ich Dich sehe, sehe ich rot«, in der Nacht sind alle Katzen grau usw. Auf einer anderen Ebene drückt die »blaue Blume« des Heinrich von Ofterdingen, dem Romanfragment von Novalis die Sehnsucht des Menschen nach romantischer Lebenserfüllung aus.
Farbtöne bzw. deren Abstufungen spielen also in unserem Leben eine große Rolle und das natürlich besonders in der bildenden Kunst.
Deshalb kann man gut verstehen, dass die Symbolik dieser Farbe elementaren Erfahrungen entsprach und heute noch entspricht. Das Blut ist rot und rot ist das Feuer und diese beiden Erfahrungen haben zu allen Zeiten eine existentielle Bedeutung für den Menschen gehabt. Entsprechend tief ist diese Symbolik in unserem Bewusstsein auch verankert.
 



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